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Der oxydative Stress
spielt eine potentielle Rolle bei der Entwicklung von mehr als hundert
Pathologien, die herrühren können von chemischen oder medikamentösen
Vergiftungen, Strahleneinwirkung, einem Hyperoxygenationssyndrom, entzündlichen
Prozessen, Situationen von Ischämie und Reperfusion sowie degenerativen
Störungen. Jedes Organ oder Gewebe kann die Zielscheibe eines oxydativen
Stresses werden, was zum Auftreten von verschiedenen Krankheiten führen
kann: Haut (Dermatose, Psoriasis), Gehirn (Parkinson, Alzheimer), Leber
(Hepatitis C, Hämochromatose, Pankreatitis), Niere (Glomerulonephritis),
Gelenke (rheumatische Gelenkentzündung), Magen-Darm-Apparat (Diabetes),
Lunge (Asthma), Blutgefäße (Atherosklerose), Augen (Katarakt).
Wenn der oxydative Stress wirklich diese Pathologien auslöst oder
an deren Auslösung beteiligt ist, liegt der Gedanke nah, dass die
Einnahme von Antioxydantien das Auftreten solcher Krankheiten aufhalten
ja sogar dem vorbeugen kann. Im Laufe der letzten Jahre haben die Wissenschaftler
mit Sicherheit im Bereich der kardiovaskulären Krankheiten und der
Krebserkrankungen die meisten Studien über die vorbeugende Rolle
der Antioxydantien erstellt. Zahlreiche epidemiologische Untersuchungen
zeigen sehr deutlich, dass der regelmäßige Verzehr von Obst
und Gemüse, die reich sind an Antioxydantien, die Reduzierung der
Inzidenz von kardiovaskulären Krankheiten und Krebserkrankungen ermöglicht.
Andere Studien haben sich mit der Wirkung einer zusätzlichen Zufuhr
von Antioxydantien befasst. Bis jetzt gibt es keine formellen Beweise
für diese Wirkung, da das Konzept der Erstellung dieser Studien oft
zu kritisieren ist (z. B. die Einnahme eines Antioxydants in zu hohen
Dosen kann zu einer entgegengesetzten Wirkung führen). Jedoch haben
interessante Resultate gezeigt, dass Vitamin E das Auftreten von Karotisatherosklerose
verhindern kann und dass Selen in der Lage ist, die Inzidenz von Prostatakrebs
zu verringern. Diese Studien befinden sich derzeit in der Bestätigungsphase.
Im Übrigen erwartet die Welt der Wissenschaft voller Ungeduld die
Resultate der französischen Studie SU.VI.MAX
(Anreicherung mit antioxydativen Vitaminen und Mineralien), die im Laufe
des Jahres 2003 veröffentlicht werden. Die Studie hat als Ziel zu
beweisen, dass die tägliche Einnahme eines Antioxydantkomplexes (Beta-Karotin,
Vitamin C, Vitamin E, Selen, Zink) in physiologischen Dosen es ermöglicht,
die Inzidenz von Krebserkrankungen, Infektionskrankheiten und kardiovaskulären
Krankheiten zu verringern. Zur Vorbeugung ist es also wichtig, den Stand
seiner antioxydativen Abwehr und den Stand seines oxydativen Stresses
auf Basis einer Blutuntersuchung zu kennen. PROBIOX bietet Untersuchungen
an, die den verschiedenen Situationen
angepasst sind, in denen oxydativer Stress eine Rolle spielt (Atherosklerose,
Krebs, rheumatische Gelenkentzündung, Diabetes, …). Diese Untersuchungen
ermöglichen es, eventuelle Anomalien zu entdecken, die unter Rat
Ihres Hausarztes durch eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten
oder durch eine externe Zufuhr von Antioxydantien korrigiert werden können. |